Als magischer Orden des Lichts ist uns die persönliche Ausbildung unserer Studenten und Ordensmitglieder sehr wichtig. Jeder wird persönlich von einem Adepten des Ordens betreut. Um das hohe Niveau unserer Ausbildung wahren zu können, nehmen wir als Orden pro Jahr nur eine sehr begrenzte Anzahl von Studenten in den Vorkurs, bzw. den Orden auf.
In den nächsten Monaten liegt unser Fokus als Orden darin, geeignete Kandidaten aus den vergangenen Vorkursen auf die Initiation vorzubereiten und die Ausbildung unserer Ordensmitglieder zu vertiefen. Der nächste Vorkurs wird deshalb erst im Herbst 2011 beginnen.
Die Zahl der Teilnehmer für den Vorkurs ist auf maximal 6 begrenzt. Mit den Bewerbern für den Kurs wird ein Vorgespräch geführt, entweder persönlich oder per Telefon/Skype.
Es ist möglich, sich bereits jetzt für den nächsten Kurs anzumelden; die Vorgespräche finden in den kommenden Wochen statt. Es gibt zudem die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen, falls bereits alle Plätze für den nächsten Kurs belegt sind.
Die Ursprünge der Hermetik und der Hohen Magie basieren auf den alten Mysterienkulten Griechenlands, Ägyptens und Chaldäas, sowie dem Christen- und dem Judentum.
Damals wie heute wird das wahre Wissen nur den Menschen offenbart, die bereit sind, den Weg der Erkenntnis ernsthaft zu beschreiten und dem Göttlichen uneigennützig zu dienen.
Die Tradition des Golden Dawn von 1888 hat einen sehr großen Einfluß auf die moderne westliche Mysterientradition ausgeübt. Vieles von unserem heutigen okkulten Wissen, ob Wicca, Tarot, Astrologie oder sogar Psychologie, kann zurückverfolgt werden zu diesem Orden. So gesehen hat der Golden Dawn die Grundlagen der modernen westlichen Mysterientradition geschaffen.
Der Orden Splendor Lucis ist ein Initiantenorden, der Suchende Schritt für Schritt zum Adeptentum führt.
Unsere Lehren und Rituale sind keiner Religion zugeordnet und mit jedem Glauben vereinbar. Ihre Ursprünge lassen sich bis in die Antike zurückverfolgen.
Der äußere Orden des Splendor Lucis lehrt die Tradition des ursprünglichen Hermetic Order of the Golden Dawn, der 1888 in England gegründet wurde.
Die westliche Mysterientradition ist die Gesamtheit der esoterischen Lehren des Abendlandes. Die Lehre und Ausübung der geheimen Künste und Wissenschaften zieht sich wie ein roter Faden durch die europäische Geschichte und wurde von den großen Adepten und Meistern durch die Zeit überliefert. Ordo Splendor Lucis ist ein magischer Initiantenorden, und steht in der Tradition dieser Adepten.
Unser Ziel ist es, Menschen in den westlichen Mysterien auszubilden und ihnen die Möglichkeit zu spiritueller Entwicklung zu geben. Dies kann aber nur in einer kontrollierten und hermetisch versiegelten Umgebung (Tempel) geschehen, die frei ist von unausgeglichenen, äusseren Einflüssen. Der Begriff Tempel bezieht sich dabei nicht nur auf das tatsächliche Gebäude, sondern auch auf den Magier selbst. Wir sprechen daher auch von einem äußeren und einem inneren Tempel.
Das Fundament des Ordens bilden drei wichtige Säulen Nächstenliebe, Wahrheit und Wissen. Das Ziel des äußeren Ordens ist es den Kandidaten fundiert in den westlichen Mysterien auszubilden, und diese Säulen in seinem Inneren zu etablieren. Der Eingeweihte wird durch die Grade hindurch zum Kontakt mit seinem innewohnenden göttlichen Teil geführt.
Durch die Ausbildung wird er darauf vorbereitet zum Adepten zu werden, damit er durch sein Wirken der Menschheit dienen kann.
Heilungsrituale:
Eine Besonderheit in unserer Arbeit sind die regelmäßig durchgeführten Heilungsrituale. Jeder der Hilfe braucht, kann sich in die Healingliste eintragen lassen, und wird in diese Rituale mit eingeschlossen. Diese Heilungsrituale sind völlig kostenlos. Wenn Sie Hilfe brauchen und gerne in diese Rituale mit eingeschlossen werden möchten, dann kontaktieren Sie uns.
Qabalah:
Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung innerhalb unseres Ordens bildet die theoretische und praktische Qabalah. Die Glyphe des Baum des Lebens ist ein qabalistisches Diagramm das sowohl für den Makrokosmos als auch für den Mikrokosmos steht.
Geheimhaltung:
Alle Rituale und Einweihungen sind Teil eines alchimistischen Vorgangs, dessen Ziel das Gold der Wiedervereinigung mit unserem Höheren Selbst darstellt. Nur eine traditionelle, initiatorisch arbeitende Mysterienschule kann Ihnen diese Geheimnisse wirklich offenbaren. Wir legen deshalb nach wie vor Wert auf Geheimhaltung und Verschwiegenheit. Denn obwohl es heutzutage sehr viele Bücher über Esoterik gibt, ist der wesentliche Teil unserer Lehren immer noch geheim und wird nach wie vor nur mündlich weitergegeben, um das Wissen vor Missbrauch und Verweltlichung zu schützen.
Ein Eingeweihter trägt eine große Verantwortung und darf sein Wissen niemals missbrauchen. Auch darf er andere, die nicht durch die Initiation vorbereitet wurden, nicht diesem Wissen aussetzen. Für Uneingeweihte, die nicht gelernt haben, die Kräfte zu handhaben, können sehr viele Gefahren entstehen. Dies ist ein weiterer Grund, warum wir großen Wert auf Geheimhaltung legen. Sie ist essentiell im Wirken und Streben eines verantwortungsbewussten Magiers.
Religion:
Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion ist kein Kriterium für oder gegen eine Mitgliedschaft in unserem Orden. Allerdings gibt es bestimmte Strömungen die nicht kompatibel sind. Ein grundlegender Glaube an Gott ist jedoch für die Mitgliedschaft erforderlich.
Der Begriff Initiation kommt von dem lateinischen Wort "initiare", was so viel wie "einführen", "einweihen" oder "beginnen" bedeutet. Generell lässt sich eine Unterscheidung treffen zwischen gesellschaftlichen, kulturellen und spirituellen Initiationen, wobei die Grenzen oft fließend sind.
Bei vielen Naturvölkern wird z.B. eine Initiationszeremonie durchgeführt, wenn ein Kind in die Pubertät kommt und in den gesellschaftlichen Kreis der Erwachsenen aufgenommen wird. Während einer meist mehrwöchigen Vorbereitungsphase leben die Kinder getrennt von ihren Familien und nur unter Ihresgleichen. Der Kontakt zwischen Jungen und Mädchen ist strengstens untersagt. Jungen werden während dieser Zeit z.B. auf ihre Rolle als Krieger vorbereitet und sie müssen ihre Tapferkeit später auch während der Einweihungszeremonie in besonderen Mutproben unter Beweis stellen.
Aber auch in unserer westlichen Gesellschaft gibt es Initiationen so haben z.B. die christliche Taufe oder Sakramente wie die Erstkommunion und die Firmung aufgrund ihrer Symbolik den Charakter einer Einweihung. Aber auch in den verschiedenen esoterischen Traditionen und gesellschaftlichen Gruppierungen gibt es Zeremonien der Einweihung, wobei die Unterschiede teilweise sehr groß sind. Es gibt z.B. Einweihungen in Freimaurer-Logen oder in Wicca-Coven, und auch bei Heilungsmethoden wie Reiki werden Einweihungen durchgeführt, um nur einige verschiedenen Arten von Einweihungen zu nennen. Eine Initiation in einen magischen Orden unterscheidet sich aber sehr stark von einer Einweihung, wie sie z.B. bei Reiki praktiziert wird.
So unterschiedlich diese verschiedenen Arten der Einweihung sind, sie haben ein Merkmal gemeinsam: die Aufnahme eines Menschen in eine Gruppe oder einen Personenkreis, der nach außen hin geschlossen auftritt. Eine Aufnahme in die Gruppe ist zwar möglich, unterliegt aber bestimmten Regeln und Voraussetzungen, die ein Kandidat zuerst erfüllen muss.
In diesem Artikel möchte ich aber weniger auf die verschiedenen Arten von Einweihungen eingehen, sondern vielmehr das Thema aus einer hermetisch-magischen Sicht angehen. Um falsche Annahmen oder Missverständnisse auszuschließen möchte ich aber zunächst noch kurz einige Begrifflichkeiten definieren.
Unter dem Begriff der Hermetik werden eine Vielzahl von magischen Traditionen, spirituellen Praktiken, philosophischen Lehren und religiösen Prinzipien der westlichen Mysterientradition zusammengefasst. Der Name und Ursprung dieser Lehren gehen auf den ägyptischen Gott Thoth, bzw. dessen griechischen Pendant Hermes zurück. In der Mythologie gilt Thoth als Schriftgelehrter, Schreiber und spiritueller Lehrer der Menschheit. Er ist der Gott der Weisheit und der Vermittler zwischen der spirituellen und der mundanen Ebene. In der Hermetik verschmolzen die magischen Lehren des alten Ägypten mit den philosophischen Gedankengut des antiken Griechenland.
Im Lauf der Jahrhunderte kamen weitere Einflüsse, z.B. aus dem Judentum, dem Christentum, der Gnostik und den Hochkulturen in Babylonien, Chaldäa und der arabischen Welt, hinzu. Die Hermetik ist keine Religion, aber sie beschäftigt sich dennoch mit dem Glauben an das Göttliche und der eigenen Spiritualität. Es finden sich deshalb auch viele Einflüsse aus den großen Religionen des Westens, wie Judentum, Christentum und Islam, darin wieder.
Einweihungen haben eine lange Tradition, sowohl in unserem westlichen Kulturkreis als auch in anderen Teilen der Erde. Bereits in den Mysterien Antike spielten Einweihungen eine sehr wichtige Rolle. Sehr bekannt sind die Mysterien von Eleusis, die nach dem Demeterheiligtum bei Athen benannt sind. Die Grundlage dieser Mysterien bildet der Mythos von Demeter, der Göttin des Lebens und der Fruchtbarkeit, und dem Raub ihrer Tochter Persephone durch den Unterweltsgott Hades. Während Demeter nach ihr suchte, vernachlässigte sie ihre Pflichten die Erde gefror und die Menschen hungerten - der erste Winter. Am Ende gelang es Demeter, Persephone zurückzuholen und die Erde begann wieder zu leben und der erste Frühling ereignete sich.
Während ihrer Entführung gab Hades Persephone einen Granatapfel, von dem sie ein paar Samen aß, deshalb konnte sie seitdem nicht mehr ständig im Land der Lebenden weilen, ein Drittel des Jahres zog es sie in die Unterwelt, den Rest des Jahres verbrachte sie mit ihrer Mutter so entstanden die Jahreszeiten.
Mit den Mysterien von Eleusis wurde Persephones Rückkehr in die Welt der Lebenden gefeiert, was durch den Frühlingsbeginn symbolisiert wird. Da sie während ihres Aufenthaltes in der Unterwelt Samen (ein Symbol des Lebens) aß, steht ihre Wiedergeburt als Symbol für die Wiedergeburt alles pflanzlichen Lebens im Frühjahr und im größeren Rahmen allen Lebens.
Bei der Einweihung in die Mysterien von Eleusis werden die Mysterien von Leben und Tod und die Geheimnisse der Unsterblichkeit durch den Hierophanten, d.h. dem Hohepriester, der das Ritual leitet, offenbart. Und auch, wenn diese antike Tradition in dieser Form nicht mehr praktiziert wird, so werden diese Geheimnisse nach wie vor gelehrt und weitergegeben.
Auch der Osiris-Kult im antiken Ägypten dreht sich um Leben, Tod, Wiedergeburt und Unsterblichkeit. Die Legende besagt, dass Osiris von seinem eifersüchtigen Bruder Seth getötet wurde. Seine Frau Isis konnte ihn durch ihre magischen Kräfte jedoch wieder zum Leben erwecken. Seitdem ist Osiris der Herrscher über die Unterwelt.
Am Beispiel der antiken Mysterien zeigt sich, dass eine spirituelle Initiation stets einen Wendepunkt im Leben markiert. Metaphorisch gesehen geht es darum, dass man sein altes Leben ablegt und in ein neues Leben geboren wird. Durch eine Einweihung wird man sozusagen ein neuer Mensch.
Einweihungen haben in der Hohen Magie, wie sie heutzutage praktiziert wird, eine zentrale Bedeutung. Doch bevor ich näher auf dieses Thema eingehe, möchte ich noch kurz den Begriff Magie definieren.
Magie ist die Kunst, die universellen Kräfte, d.h. die Kräfte des Universums jenseits der physischen Ebene, zu nutzen und zu lenken. Die universelle Essenz könnte man auch als die Seele des Universums beschreiben; sie ist eine spirituelle Matrix, die alles, was im Universum existiert, hervorbringt und durchdringt. Auch wir als Menschen sind Teil dieser Essenz und bestehen aus ihr.
Durch diese innere Verbundenheit kann sich ein ausgebildeter Magier mit den Kräften des Universums verbinden und diese Energien durch sich wirken lassen. Ein Magier weiß also, wie er die Kraft dieser göttlichen Essenz invozieren und zur Entfaltung bringen kann.
Eine Initiation in die Mysterien der magisch-hermetischen Tradition umfasst drei Komponenten und nur wenn diese drei Aspekte zusammenwirken, wird durch die Initiation tatsächlich eine spirituelle Transformation ausgelöst:
1. Die persönliche Komponente
Darunter versteht man die persönliche Vorbereitung und die innere Reife eines Kandidaten für die Initiation. Jemand, der bei einer Loge oder einem magischen Orden um eine Einweihung ersucht, muss deshalb meist zuerst eine Zeit der Vorbereitung absolvieren. Dazu gehört aber nicht nur die Erlangung von Wissen, sondern auch eine persönliche, innere Entwicklung die z.B. durch Meditationen und praktische Arbeit gefördert wird.
Diese Phase der Vorbereitung legt sozusagen den Grundstein für die spätere Initiation und sollte deshalb in ihrer Bedeutung nicht unterschätzt werden. Nur wenn jemand die inneren Voraussetzungen für eine Initiation erfüllt, können sich die anderen Komponenten einer Einweihung tatsächlich entfalten.
2. Die magische Komponente
Dieser Aspekt einer Initiation liegt in der Verantwortung des Magiers, der die Initiation durchführt. Nur ein erfahrener Adept, der selbst eine fundierte, magische Ausbildung absolviert hat, ist in der Lage, die relevanten, transzendenten Energien zu invozieren und somit jemand anderen den Impuls für eine spirituelle Transformation zu geben.
Hier zeigt sich aber auch wiederum, wie wichtig die Phase der Vorbereitung auf die Initiation ist: Falls jemand nicht bereit für die Initiation ist, verpufft die Wirkung der invozierten Kräfte wieder, da sie keinen inneren Raum finden, indem sie zur Entfaltung kommen können. Das gleiche geschieht, wenn sich ein Initiierter nach einiger Zeit wieder von seinem spirituellen Weg abwendet. Eine Initiation kann einem zwar nicht wieder genommen werden, aber die, während der Einweihung invozierten, Kräfte können sich wieder zurückziehen.
3. Die spirituelle Komponente
Dies ist die göttliche, transformierende Kraft, die vom Hierophanten, d.h. dem Adepten, der die Initiation leitet, invoziert wird. Nur wenn der Hierophant tatsächlich zu einem Kanal für diese Kraft wird, kann er sie auch an den Kandidaten weitergeben.
Dieser Aspekt einer Initiation liegt aber nur teilweise in der Hand des Hierophanten, denn diese Kräfte werden nur in einem Kandidaten zur Entfaltung kommen, wenn die göttlichen Kräfte dies tatsächlich zulassen. Würde ein Adept jemanden initiieren, der dieser Ehre nicht würdig ist, findet während der Initiation auch keine spirituelle Transformation statt. Das Einweihungsritual wäre nur eine bedeutungslose Darbietung, keine tatsächliche Einweihung in die Mysterien.
In den meisten magischen Orden und Gruppierungen gibt es mehrere Grade bzw. Stufen der Einweihung. Die Initiationen sind Ausdruck eines spirituellen Transformationsprozesses, der eigentlich ein Lebenswerk ist.
Eine Initiation erschließt ein spirituelles Tor und öffnet einen Weg. Eine Einweihung wirkt wie ein Katalysator für die eigene spirituelle Entwicklung, doch sie ersetzt nicht den Fleiß und die Motivation, die ein Initiierter aufbringen muss, um den Weg tatsächlich zu gehen und seine spirituellen Ziele letztendlich zu erreichen.
Was bewirkt eine Initiation?
Jeder von uns trägt tief in sich verborgen einen Funken des unendlichen, göttlichen Lichts, allerdings sind sich nur wenige darüber bewusst. Die spirituelle Essenz ist der innerste Teil in uns, der nie geboren wurde und der niemals sterben wird. Durch die mystische Verschmelzung unseres Normalbewusstseins mit unserem Höheren Selbst erlangen wir Unsterblichkeit im spirituellen Sinn. Eine Initiation in der hermetisch-magischen Tradition ist ein spiritueller Bund und öffnet den Weg zur Einswerdung mit unserem Höheren Selbst.
.
Die magische Ausbildung erfolgt in folgenden Schritten:
1. Grundkurs:
Der Grundkurs vermittelt die wesentlichen Grundlagen der westlichen Mysterientradition und gibt einen Einblick in die tieferen Mysterien und die Arbeit des Ordens Splendor Lucis.
Die Teilnehmer erhalten umfangreiche Kursmaterialien, die aus theoretischen Lektionen und praktischen Übungen und Anwendungen bestehen. Wir sind sehr bemüht, unseren Kursteilnehmern alle Hilfe und Unterstützung zu geben, die sie benötigen. Jeder Teilnehmer wird persönlich von uns betreut. Damit dieser Weg allen offen steht, kann der Kurs auch als Fernkurs absolviert werden. Wir bieten deshalb auch regelmäßig Online-Klassen über Skype und die Betreuung via e-Mail und Telefon an. Außerdem organisieren wir für alle Teilnehmer des Grundkurses ein Wochenend-Treffen, um jeden die Möglichkeit zu geben, direkt von den Initiierten des Splendor Lucis zu lernen.
Der Grundkurs steht jedem offen, der sich für die westliche Mysterientradtion interessiert. Der Kurs bietet, unabhängig von einem Eintritt in den Orden, die Möglichkeit unmittelbar erste Erfahrungen mit den Mysterien des Lichts zu sammeln.
Am Ende des Grundkurses entscheidet man sich, ob man sich berufen fühlt, tiefer in die Mysterien des Lichts einzusteigen und ob man dem Orden Splendor Lucis beitreten möchte.
Der Grundkurs beginnt zweimal im Jahr. Damit wir die den hohen Standard der Lehren und die persönliche Betreuung der Teilnehmer sicher stellen können, ist die Teilnehmerzahl auf 5 Teilnehmer begrenzt.
2. Vorbereitungskurs für Aspiranten des Orden Splendor Lucis:
Nach Beendigung des Grundkurses kann man sich um die Aufnahme in den Orden Splendor Lucis bewerben. Ziel dieses Kurses ist die Vorbereitung der Teilnehmer auf die magische Einweihung in den Orden Splendor Lucis. Für die Einweihung in den Orden ist es nötig, dass der Aspirant in Tempel in Zürich kommt. Eine astrale Einweihung wie sie manch andere Gruppen anbieten, ist nicht möglich.
Wir als Adepten des Ordo Splendor Lucis möchten unser Wissen nicht zurückhalten. Allerdings sind wir uns auch unserer Verantwortung als spirituelle Lehrer bewusst und wollen sicher gehen, dass jemand auch wirklich für diesen Weg bereit ist. Jeder Antrag wird von uns sehr ernst genommen und sorgfältig geprüft. Ein Recht auf Aufnahme in den Orden besteht nicht. Teil des Aufnahmeantrags ist auch eine Prüfung über die Lehrinhalte des Grundkurses.
Der äußere Orden des Splendor Lucis umfasst folgende Grade:
- Neophyt
- Zelator (Element Erde)
- Theoricus (Element Luft)
- Practicus (Element Wasser)
- Philosopus (Element Feuer)
Wie lange man sich für die einzelnen Grade Zeit nimmt, bestimmt jeder selbst. Unsere Erfahrung hat zeigt, dass für die Grade Neophyt und Zelator etwa 3-6 Monate benötigt, während man sich für die höheren Grade mindestens 6 Monate Zeit nehmen sollte.
Der innere Orden des Splendor Lucis:
Der innere Orden besteht aus den Adepten des Ordo Splendor Lucis. Geeignete Aspiranten werden zunächst im Portal Grad umfassend auf ihre Aufgaben als künftige Adepten vorbereitet. Anschließend erfolgt die Einweihung in den Grad des Adeptus Minor.
Nur wer alle Grade im äußeren Orden des Ordo Splendor Lucis absolviert hat, kann in den inneren Orden aufgenommen werden. Ein Quereinstieg ist nicht möglich.
Ein Hauptfokus der Arbeit im inneren Orden liegt auf sehr fortgeschrittenen qabalistischen Lehren die zur mündlichen Überlieferung des Splendor Lucis gehören.
Der Name Splendor Lucis ist eine eingetragene Marke und untersteht dem Markenschutz.
Falls Sie Zweifel an der Authenzität eines unserer Mitglieder haben, dann kontaktieren Sie uns bitte unter info_splendorlucis.com.
Wir werden umgehend prüfen, ob die jeweilige Person ermächtigt ist in unserem Namen aufzutreten und Sie darüber informieren.
Jeder Missbrauch unseres Namens oder unserer Marke wird verfolgt und zur Anzeige gebracht.
Der Einführungskurs bietet einen Überblick über die wesentlichen Grundlagen der westlichen Mysterientradition und gibt einen Einblick in die tieferen Mysterien und die Arbeit des Ordens Splendor Lucis.
Nach Beendigung des Grundkurses kann man sich um die Aufnahme in den Orden Splendor Lucis bewerben.
Bewerber für den Orden müssen eine ausführliche Prüfung über die Inhalte des Vorkurses ablegen.
Geeignete Aspiranten werden dann gezielt auf die magische Einweihung in den Orden Splendor Lucis vorbereitet. Für die Initiation in den Orden ist es nötig, dass der Aspirant in den Tempel in Zürich kommt. Eine astrale Einweihung wie sie manch andere Gruppen anbieten, ist nicht möglich.
Wir als Adepten des Ordo Splendor Lucis möchten unser Wissen nicht zurückhalten. Allerdings sind wir uns auch unserer Verantwortung als spirituelle Lehrer bewusst und wollen sicher gehen, dass jemand auch wirklich für diesen Weg bereit ist. Jeder Antrag wird von uns sehr ernst genommen und sorgfältig geprüft. Ein Recht auf Aufnahme in den Orden besteht nicht. Teil des Aufnahmeantrags ist auch eine Prüfung über die Lehrinhalte des Grundkurses
Hermetik:
Die Grundlagen der Hermetik
Die Schwerpunkte der Lehren des Ordens Splendor Lucis
Die Kerngedanken der Hermetik im Orden Splendor Lucis
Mikrokosmos
Makrokosmos
Meditation und Kontemplation
Passive Meditation
Aktive Meditation
Kontemplation und Meditation in der Praxis
Magie:
Einführung und Definition
Was ist Magie?
Naturmagie
Niedere Magie
Hohe Magie (Theurgie)
Magie im Orden Splendor Lucis
Mystik und Theurgie
Wie funktioniert Magie?
Die universelle Essenz
Das Gesetz der Korrespondenz
Elemente
Planeten
Tierkreiszeichen
Willenskraft
Visualisierung
Die Umsetzung in der praktischen Magie
Die vier Elemente
Das Quadrat der vier Elemente
Die Korrespondenzen der vier Elemente in der Magie
Die Triplizitäten der 12 Sternzeichen
Einführung
Qabalistische Grundlagenwerke
Qabalistische Strömungen
Jüdische Qabalah
Die magische Qabalah
Die hermetische Qabalah
Qabalah: Der Baum des Lebens
Ez Chaim
Der Aufbau des Baum des Lebens
Das Symbol des Flammenden Schwertes
Die Sephiroth
Die Konstruktion des Baum des Lebens
Das hebräische Alphabet
Die Bedeutung des hebräischen Alphabets in der Magie
Gematria
Bedeutung und Zahlenwerte der Buchstaben
Alchemie:
Einführung in die Alchemie
Was versteht man unter dem Begriff Alchemie?
Die wichtigsten Grundsätze in der Alchemie
Abgrenzung Alchemie / Spagyrik
Alchemie im Orden Splendor Lucis
Alchemie: Ursprung und Geschichte der Alchemie
Thoth der Urvater der Alchemie
Die Säulen des Hermes
Die Tabula Smaragdina (Smaragdtafel)
Hermes Trismegistos
Die Alchemie in Europa im Mittelalter und in der Neuzeit
Der Text der Tabula Smaragdina in Latein und Deutsch
Exkurs Bedeutende Alchemisten
Nicolas und Perenelle Flamel
Paracelsus
Sir Isaac Newton
Dr. John Dee
Mit der Entdeckung und Entschlüsselung der Cipher Manuskripte durch Wynn Westcott im Jahr 1883 waren die Voraussetzungen geschaffen für die Wiederbelebung der westlichen Mysterientradition.
Die Manuskripte gaben die Initiationsrituale eines okkulten Ordens in groben Zügen wieder und bildeten die Grundlage für den Aufbau des Golden Dawn, der 1888 von Dr. Woodman, Wynn Westcott und S.L. MacGregor Mathers in England gegründet wurde.
Alle drei waren zuvor schon Mitglieder in verschiedenen okkulten Gruppen in England und hochrangige Mitglieder der Freimaurer und der Rosenkreuzer. Die Initiative, den Orden zu gründen, kam zwar ursprünglich von Wynn Westcott, die treibende Kraft dahinter wurde aber bald MacGregor Mathers.
Von den drei Gründern des Golden Dawn war vor allem Mathers der wahre rituelle Magier. Er übersetzte und verfasste außerdem zahlreiche Schriften über die westliche Mysterientradition (z.B. "The Sacred Magic of Abramelin the Mage", "The Key of Solomon the King" und "The Kabbalah Unveiled").
Mathers verfasste fast alle wichtigen Golden Dawn Lehren und Dokumente. Er forschte in alten Büchern und Überlieferungen und trug Stück für Stück das Wissen wieder zusammen, das viele für längst verloren hielten. Ihm gelang es auch, das mittelalterliche System für Engelmagie von Dr. John Dee weiterzuentwickeln und er schaffte so eines der kraftvollsten, magischen Systeme auf der ganzen Welt.
Vieles von dem, was wir heute über Tarot wissen, kommt von Mathers und seiner Frau Moina. Ohne die Arbeit von Mathers und dem Golden Dawn wäre der Symbolismus der Tarotkarten heute sehr viel banaler und schwächer.
Der Golden Dawn hat die verschiedenen Bereiche der Magie, wie z.B. Qabala oder Tarot vereinigt und dadurch ein umfassendes und komplexes System der westlichen Mysterien geschaffen.
Tatsache ist, dass des Golden Dawn von 1888 einen sehr großen Einfluß auf die moderne westliche Mysterientradition ausgeübt hat. Vieles von unserem heutigen okkulten Wissen, ob Wicca, Tarot, Astrologie oder sogar Psychologie, kann zurückverfolgt werden zu diesem Orden. So gesehen hat der Golden Dawn die Grundlagen der modernen westlichen Mysterientradition geschaffen.
Splendor Lucis ist ein Orden in der Tradition des Golden Dawn und wurde von Adepten des Golden Dawns gegründet.
Der Begriff Qabalah geht auf den Wortstamm des hebräischen Wortes QBL (Qoph-Beth-Lamed) zurück und bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie Überlieferung. Der Name wird gebraucht, um die mystische Tradition des Judentums zusammenzufassen.
Das Ziel echter qabalistischer Arbeit ist die makrokosmische Gotteserfahrung, also die Erfahrung, die über das eigene subjektive Erleben hinausführt.
Die Qabalah ist keine einheitliche Tradition. Es gibt sehr viele verschiedene Schulen, die teilweise in ihren Interpretationen sehr stark voneinander abweichen, bei den Kernaussagen jedoch übereinstimmen.
Die echte Qabalah ist keine leere, wirklichkeitsfremde Philosophie, sondern beruht auf einer inneren mystischen Wahrheit, die vom Schüler direkt erfahrbar ist, wenn er dem Weg entschieden folgt. Deshalb ist die mündliche Überlieferung ein entscheidender Aspekt der echten Qabalah.
Unter dieser mündlichen Überlieferung versteht man jedoch nicht nur geheime, unveröffentlichte Schriften, sondern vor allem die Anweisungen für die praktische Arbeit, die unmittelbar vom Lehrer an den Schüler weitergegeben werden und die auf den mystischen Überlieferungen und Erfahrungen der Tradition beruhen, die der Lehrer vertritt.
Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung innerhalb unseres Ordens bildet die theoretische und praktische Qabalah.
Im Gegensatz zu der klassischen Lehre des Golden Dawn, ist die Arbeit mit dem Baum des Lebens in unserem Orden nur einer von vielen Aspekten der Qabalah mit denen wir uns beschäftigen.
Level 1 - Grundlagen
1. Haupttraditionen der Qabalah
2. Jüdische Qabalah
3. Die Qabalah der westlichen Mysterientradition
4. Der Baum des Lebens in der westlichen Mysterientradition
5. Die Sephiroth
6. Die Pfade
Level 2 - Theorie
Maase Bereschith - Einführung in die lurianische Qabalah
1. Qabalistische Schöpfungstheorien
2. ha-Olamoth - die Welten
3. Die Seele
4. Das Konzept des Bösen
5. Tikkun ha-Olam
6. Praktische Anwendung
Level 3 - Theorie (II)
Masse Merkawah - Einführung in die abulafische Qabalah
1. Alefbeth
2. Die Namen Gottes
3. Frequenzsmuster
4. Antilogisches Denken
5. Qabalistische Trancearbeit
Level 4 - Praxis (I)
Praktische Techniken der abulafischen Qabalah:
1. Trancetechniken
2. Die Scheibe und der Tempel
Level 5 - Praxis (II)
Praktische Techniken der lurianischen Qabalah:
1. das Aufsteigen über die Ebenen
2. weitere Theorien des Tikkun ha-Olahm
3. Einführung in die praktischen Aspekte des Tikkun ha-Olahm
Der Begriff Alchemie wird in der heutigen Zeit in den verschiedensten Zusammenhängen gebraucht und manchmal auch missbraucht, doch die wenigsten modernen Bücher und Lehren beschäftigen sich mit dem tatsächlichen Kern dieser hermetischen Wissenschaft.
Viele sehen in der Alchemie nur die (meist gescheiterten) Versuche der mittelalterlichen Alchemisten, Blei in Gold zu verwandeln und somit zu Macht, Reichtum und Unsterblichkeit zu gelangen. Im Licht der Wissenschaften des 21. Jahrhunderts gilt diese Vorstellung für viele Menschen, als überholt und vielleicht sogar töricht.
Andere assoziieren den Begriff Alchemie mit Carl Gustav Jung und seinen Lehren der Tiefenpsychologie. Jung sah in der Symbolsprache und den Arbeitsmethoden der Alchemie eine Parallele zu der unbewussten Bilderwelt der Psyche. Dabei spielen persönliche Probleme, scheinbar unlösbare Aufgaben, existenzielle Krisen oder notwendige Reifungsprozesse eine große Rolle. Er nannte diesen Prozess Individuation (Ganzwerdung) und beschrieb ausführlich die Abläufe und Gesetzmäßigkeiten dieser unbewussten Bilderwelt oder Transmutation der Psyche. Die Erforschung der Individuation betrachtete Jung als wesentliche Aufgabe seiner analytischen Psychologie und er war der Auffassung, dass die Menschen in ihrem Prozess der Ganzwerdung heutzutage den gleichen Weg gehen, den bereits die Alchemisten gegangen sind und das dieser Weg in den überlieferten Symbolen und Bildern der Alchemie beschrieben wird.
Carl Gustav Jung hat mit dieser Ansicht über die Alchemie durchaus recht, allerdings spiegelt sich in dieser Auffassung nur einen Bruchteil dessen wieder, was die Alchemie tatsächlich ist. Die Alchemie ist definitiv mehr als nur eine Bild- und Symbolsprache, um psychologische Prozesse und Zusammenhänge zu deuten. Viel wichtiger ist der spirituelle Aspekt der Alchemie als Weg der Gnosis und der direkten Erfahrung mit dem Göttlichen.
An dieser Stelle möchte ich aber auch betonen, dass die Lehren von Carl Gustav Jung in der modernen Psychologie eine bedeutende Rolle haben und deshalb vollste Anerkennung und Wertschätzung verdienen. Meine Intention ist es, die Alchemie noch umfassender zu erfassen und in ihrer ganzen Bandbreite zu erfassen und deshalb ist es wichtig, sich nicht nur auf den psychologischen Teilaspekt zu konzentrieren.
Auch in der modernen Esoterik wird der Begriff Alchemie gerne verwendet, um verschiedenste Prozesse zu beschreiben. Man spricht z.B. von der Alchemie der Liebe, der Alchemie des Geldes oder der Alchemie der Küche. All diese Themen mögen von Bedeutung sein, doch der Begriff Alchemie ist in diesem Zusammenhang fehl am Platz, denn diese Themen haben nichts oder nur kaum etwas mit der eigentichen Alchemie als hermetische Wissenschaft zu tun.
Ich möchte die Alchemie auch klar von der Chemie abgrenzen. Die Chemie ist eine Wissenschaft, die sich mit Atomen, Molekülen und der materiellen Zusammensetzung der verschiedenen chemischen Elemente beschäftigt. Sie bezieht sich aber nur auf die weltliche Ebene.
Alchemie war niemals nur eine geistige Wissenschaft das Große Werk muss mit den Händen, dem Herzen und in der Seele vollbracht werden. In der Alchemie geht es um Transformation, doch eine wirksame Transformation kann nur dann statt finden, wenn sie auch alle Ebenen des menschlichen Seins einbezieht: die psychische Ebene, die mentale Ebene und die spirituelle Ebene.
Einst wurde die Alchemie als Hohe Kunst und Göttliche Wissenschaft bezeichnet und sie trägt diese Bezeichnungen zu recht. Die Alchemie beschäftigt sich mit den Mysterien des Lebens, der Seele und des Bewusstseins und der Transformation von all diesem. Es ist die Transformation der Materie durch eine spirituelle Kraft, die Transformation des Niederen zu etwas Höheren. Und genau aus diesem Grund macht es Sinn, sich damit zu beschäftigen.
Die Verwandlung von Blei zu Gold sollte vor allem als Metapher verstanden werden für einen inneren Prozess der spirituellen Transformation. In der inneren Arbeit liegt auch der Schlüssel zur praktischen Alchemie. Denn die alchemistische Transformation von Pflanzen, Mineralien oder Metallen ist die äußere Handlung einer inneren, spirituellen Transformation. Durch die praktische Arbeit werden somit alle Ebenen des menschlichen Seins in den Prozess eingeschlossen. Der wichtigste Aspekt der Alchemie ist die Arbeit an sich selbst und die eigene spirituelle Weiterentwicklung.
Es ist möglich, sich selbst durch das Studium der Alchemie zu transformieren, auch wenn man keine praktische Arbeit mit Pflanzen, Mineralien oder Metallen ausüben möchte. Aber es ist NICHT möglich, Pflanzen, Mineralien oder Metalle zu transformieren, ohne bereit zu sein, selbst Teil des alchemistischen Prozesses zu werden und die spirituellen Aspekte der Alchemie in sich selbst zu erfahren.
Dies erklärt, warum viele Menschen in der Vergangenheit an der Alchemie gescheitert sind. Wenn man nur an den äußerlichen Dingen, wie der Verwandlung von Blei in Gold, interessiert ist, dann ist ein Scheitern unvermeidlich. Der Schlüssel zur Alchemie liegt in dem tiefen inneren Bedürfnis der eigenen spirituellen Transformation. Die erfolgreiche Transformation von materiellen Dingen ist Zeichen und Ausdruck der inneren Transformation. Der Stein der Weisen ist ein Zeichen dafür, dass ein Alchemist die innere Arbeit an sich gemeistert hat.
In der Alchemie geht man davon aus, dass sämtlich Dinge, die in der physischen Welt existieren, aus Materie, Geist und Seele bestehen. Die Welt in der wir leben, ist ein Ausdruck des Göttlichen, und indem wir uns mit den physischen Aspekten der Schöpfung auseinandersetzen, kann man den Weg zu seinem dem Höheren Selbst finden. Das Gold der Alchemisten ist nicht das Metallgold, sondern spirituelles Gold. Durch Meditationen, Gebete und Rituale werden alchemistische Prozesse in Gang gesetzt, die dazu dienen, innere Blockaden zu lösen und die dunklen, unausgeglichenen Aspekte unseres Ichs zu transformieren.
Ursprung und Geschichte der Alchemie
Der Ursprung der Alchemie liegt im Verborgenen und es gibt darüber zahlreiche Spekulationen, auf die ich an dieser Stelle nicht ausführlich eingehen möchte, da es nur reine Mutmaßungen sind. Erste verlässliche Aufzeichnungen über alchemistische Prinzipien stammen aus dem antiken Ägypten. Von den ägyptischen Heilern und Priestern wurde der Mensch als vielschichtiges Wesen gesehen, bestehend aus Körper, Geist und Seele. War der Mensch erkrankt, so musste die Krankheit auf allen Ebenen mit der entsprechenden Medizin behandelt werden. Bei der Herstellung der Medizin wurden deshalb auch Gebete, Anrufungen und magische Formeln gesprochen, oftmals war die Zubereitung auch in ein Ritual oder eine Zeremonie eingebunden.
Der Begriff Alchemie stammt vermutlich auch aus dem antiken Ägypten. Die Griechen nannten das antike Ägypten Khem oder Khemet, was wörtlich übersetzt das schwarze Land bedeutet. Dieser Ausdruck bezieht sich auf die schwarze, fruchtbare Erde, die der Nil nach der Überflutung des Ackerlands zurückließ. Die Griechen bezeichneten die Lehren der Ägypter mit dem Wort Khemia.
Die ersten, noch heute bekannten Manuskripte über Alchemie stammen etwa aus der Zeit 1500 v. Chr., doch die Lehren waren mit Sicherheit noch älter, da sich viele Texte auf eine schon damals längst vergangene Zeit beziehen.
Die Ursprünge der Alchemie liegen im Verborgenen; die Legende besagt, dass die Alchemie aus einer Zeit, die in der ägyptischen Mythologie Zep Tepi genannt wird, stammt. Zep Tepi wird auch als das goldene Zeitalter oder die Erste Zeit bezeichnet und es heisst, das dies das Zeitalter war, als die Götter die Welt regierten und die Menschheit in den Lehren der Magie und der Alchemie unterwiesen.
Im Jahr 331 v. Chr. gründete der Feldherr Alexander der Große die Stadt Alexandria und die Stadt erblühte in den folgenden Jahrzehnten. Die Große Bibliothek von Alexandria wurde Kern- und Treffpunkt für die verschiedensten magischen Traditionen, religiösen Lehren und Mysterienkulte des Mittelmeerraums zur damaligen Zeit. Gelehrte aus allen Teilen Europas, Nordafrikas und des nahen Osten zog es nach Alexandria und in diesem Schmelztiegel der verschiedensten Philosophien entstanden damals die Grundlagen der Hermetik. Die Alchemie wurde zu einem Pfad der spirituellen Transformation und ihre Geheimnisse wurden nur an Eingeweihte weitergegeben, die zuvor einem strengen Eid der Geheimhaltung geleistet hatten.
Knapp 300 Jahre nach der Stadtgründung wurde Alexandria von den Römern erobert und die berühmte Bibliothek geriet in Brand. Sehr viele Manuskripte wurden bereits damals zerstört. In den folgenden Jahrhunderten breitete sich das Christentum zunehmend im Mittelmeerraum und Europa aus und es wurde schließlich verboten, heidnische Götter anzubeten.
Viele Gelehrte der hermetischen Philosophie flohen damals in die arabischen Länder, wo sie sie sehr willkommen waren. Die arabische Vorsilbe Al wurde zu dem Wort Khemia hinzugefügt und es formte sich der Begriff Al-Khemia, wovon sich der Begriff Alchemie abgeleitet.
In Europa waren die alchemistischen Lehren zunächst fast ausgestorben. Erst mit der Eroberung Europas durch den Islam viele Jahrhunderte später, gelangte das Wissen über die Alchemie zurück in das Abendland und breitete sich dort stark aus. Die Alchemie strahlte eine große Faszination aus, bald beschäftigte sich damit nahezu jeder, der Lesen und Schreiben konnte - vom König bis zum Diener.
Zahlreiche alchemistische Manuskripte wurden übersetzt und verbreiteten sich schnell in Europa. Die meisten Menschen beschäftigen sich nur deshalb damit, weil sie von den Wundern der Alchemie gehört hatten und damit zu Reichtum, Macht und ewigem Leben gelangen wollten. Die Möglichkeit der Verwandlung von Blei zu Gold und die Gier nach Geld trieb die sie voran. Viele schreckten auch nicht davor zurück, durch Betrügereien Macht und Ansehen zu erlangen, was die Alchemie zunehmend in Verruf brachte und die Habgier viele Menschen das Leben kostete.
Doch die Alchemie ist eine sehr komplexe Wissenschaft mit speziellen Fachbegriffen und einer eigenen Symbolsprache, die sich nur schwer entschlüsseln ließ. Nur wenige hatten das innere Bedürfnis, sich ganz auf die Lehren der Alchemie einzulassen. Die alchemistischen Texte sind keinesfalls rein wörtlich zu nehmen, und so kam es zu einer Reihe von Falschinterpretationen und Widersprüchen, die die Alchemie schließlich als Quacksalberei und Humbug in Verruf brachten
Das Zeitalter der Aufklärung führte schließlich dazu, dass die spirituellen Aspekte der Alchemie gänzlich aus den Lehren ausgeklammert wurden und sich daraus die moderne Chemie entwickelte.
Dennoch ist die Alchemie immer noch eine lebendige Tradition, die in vielen Mysterienorden und Gruppierungen nach wie vor gelehrt und praktiziert wird. Die Alchemie ist neben der Magie und der Qabalah eine der wichtigsten Säulen in der westlichen Mysterientradition.
Unser heutiges Wissen über Magie und Hermetik hat eine sehr lange Tradition, die bis in die Hochkultueren Ägyptens, Babylons und Chaldäa zurückgeht. Vor allem das alte Ägypten hat in diesem Zusammenhang eine zentrale Bedeutung. Die Ursprünge dieser Lehren liegen liegen im Verborgenen; die Legende besagt, dass sie aus einer Zeit stammen, die in der ägyptischen Mythologie Zep Tepi genannt wird. Zep Tepi wird auch als das goldene Zeitalter oder die Erste Zeit bezeichnet und es heisst, das dies das Zeitalter war, als die Götter die Welt regierten und die Menschheit in den Lehren der Magie und der Alchemie unterwiesen.
Einer dieser Gottheiten war Thoth, der auch als Vater der hermetischen Wissenschaften gesehen wird. Thoth gilt als Gott der Weisheit und Vermittler zwischen Gott und den Menschen, bereit beiden zu dienen. Er ist der Götterbote und der Vermittler zwischen der spirituellen und der materiellen Ebene und macht dadurch die Magie erst möglich. Das von ihm überlieferte Wissen wurde in zahlreichen Manuskripten aufgezeichnet. Thoth wird meist mit einem Ibiskopf dargestellt, er gilt als der Offenbarer der Mysterien und des verborgenen Wissens der Menschheit.